Berlin – Nahaufnahmen und Perspektiven einer Stadt

Berlin ist nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern vor allem eine lebendige Weltstadt mit vielen Ecken, Kanten und Winkeln und nahezu 3,5 Millionen eingeborenen, eingewanderten, gestrandeten, verirrten oder, wie die Autoren, rückgewanderten Bewohnern.
ZOOM-Berlin.de reflektiert deren kleine Erlebnisse, die Details und Splitter in, aus und rund um dieses Universum, Biotop oder Moloch, je nach Perspektive des Betrachters.
Neugierig geworden? Dann zoomen Sie rein in ZOOM-Berlin!
Karneval der Kulturen
Von Zeit zu Zeit wird in bestimmte Bereiche gezoomt, sehr individuell und subjektiv, sofern es sich um die Erlebniswelt der Autoren handelt. Zwischen den Zeilen und Bildern wird der aufmerksame Betrachter nicht selten eine Liebeserklärung an die Stadt Berlin entdecken.

Was tun mit den vielen Bildern und Worten aus Berlin?!

Was passiert mit all den Fotos, die der Mensch während seines Lebens geschossen hat, sei es mit den Augen, gebannt auf dem Speichermedium Langzeitgedächtnis, sei es mit der Fotokamera, gespeichert auf vergänglichem Papier? Nun, im ersten Fall braucht es viele Worte, um die eigenen Eindrücke der Mitwelt bildhaft vermitteln zu können. Im zweiten Fall sieht es einfacher aus. Früher wurden Fotos geschossen (geknipst), entwickelt und dann ins Album geklebt. Weniger glückliche Exemplare landeten nach einmaligen Betrachten im ausgedienten Schuhkarton auf dem Hängeboden.
Brandenburger-Tor
Inzwischen hat diese Art der Fotografie eine neuzeitliche Wandlung erlebt. Der moderne Motivjäger schießt in Berlin Massen an Fotos, um sie dann auf der Festplatte des Computers in irgendeinem Dateiwinkel zu speichern und sie im Laufe der Zeit zu vergessen. Schlimmstenfalls wird diesen digitalen Bildbeständen mit dem Tod der Festplatte auch das Lebenslicht ausgeblasen. Oder er jagt sie ins Nirwana des World Wide Webs.

Irgendwann fand ich die eine oder andere Art der Entsorgung zu schade, und die Aussicht, im fortgeschrittenen Alter mit einer Handvoll Erinnerungen irgendwo in der Ecke zu sitzen, auch nicht so prickelnd.

Darum entstand diese Website, in deren Vordergrund Bilder aus Berlin stehen, jene Bilder, die den Betrachter im positiven Fall mitnehmen sollen auf eine kleine Zeitreise in die individuelle oder kollektive Vergangenheit.

Die kleine Berlin-Reportage

Waren Sie schon mal im Berliner Hanfmuseum, oder im Werkbund-Archiv? Vielleicht sind Sie auch schon zufällig darüber gestolpert, wenn Sie wie ich kein Freund von großen Ausstellungen sind, die der gewöhnliche Tourist in der Masse ablaufen muss. ZOOM-Berlin stellt einige dieser kleinen Museen vor, die räumlich überschaubar sind, an einem Vor- bzw. Nachmittag erlebt werden können und oftmals mehr zu sagen haben als die Aushängeschilder der Kulturstadt Berlin.
Der lebende Berliner-Baer

Weniger bekannte Berliner Sehenswürdigkeiten

Sie tauchen manchmal ganz überraschend vor einem auf, Sehenswürdigkeiten, die man dann erst als solche erkennt.

Eines dieser Objekte ist auf der Monumenten-Brücke zu sehen. Das Trottoir auf der Brücke wird zur Fahrbahn hin auf beiden Seiten von einer Reihe künstlerisch gestalteter Poller gesäumt. Diese habe ich kurzer Hand zu meinen Berlin-Pollern ernannt und ihnen eine eigene Galerie gewidmet.

Inzwischen sind die Buddy-Bären bekannte Sehenswürdigkeiten der Stadt und beliebtes Souvenir auch in Kleinform für Berlinbesucher. Die große Buddybären-Ausstellung ist aber nicht ständig in Berlin und stattet der Hauptstadt nur gelegentlich einen Besuch ab, wie hier auf dem Kurfürstendamm. Nicht zu vergessen die Mini-Buddy Bären Show, die ebenfalls ihre wechselnden Auftritte hat. Auf ZOOM-Berlin finden Sie eine Map mit den Standorten aller Buddybären, die der Autor und seine Informanten im Laufe der Zeit entdeckt und vor die Kamera gezerrt haben.

Neben diesen einzelnen Objekten würde ich auch die neu gestalteten Parks Berlins zu den sehenswerten, aber weniger bekannten Sehenswürdigkeiten zählen. Hier sind mir bisher das Berliner Südgelände und der Park am Gleisdreieck aufgefallen, die nicht nur Erholung, sondern auch Eindrücke bieten, denen der gestresste Großstädter auf seinen Alltagswegen seltener erlebt. Und solange das ehemalige Gelände des Flughafen Tempelhofs noch in der jetzigen, für alle Besucher frei zugänglichen Form existiert, lohnt sich allemal ein Besuch dieses Geländes mit seiner bunten Mischung an individueller Freizeitgestaltung.

Fahrradtouren in und um Berlin herum – und zwischendurch mal laufen!

Den Schweinehund durch die Stadt zu treiben, und zwar den eigenen, kann man auf verschiedene Weise tun. Meine bevorzugten Arten sind Laufen und Fahrrad fahren, für mich eine besondere Art, Berlin draußen zu erleben.
Raddemo auf der Avus
Meine Motivation für solcherlei Touren – manche mögen es Tortouren nennen – sind besondere Ziele und Routen, die ich vorher plane. Bei den Radtouren waren es bisher in der Regel die Berliner Buddy Bären, die verstreut auf die Hauptstadt ihre Standorte gefunden haben. Natürlich wird bei diesen Touren auch das obligatorische Tagesfoto geschossen, das eine zuverlässige Motivation für die Streak-Running-Runden ist.

Ein besonderes Highlight der Hauptstadt, was ihre sportliche Seite angeht, ist der Berlinmarathon mit seinem wörtlichen Leckerbissen, dem Frühstückslauf am Tag vorher. Bei der Vorbereitung auf dieses Ereignis gibt es viele Möglichkeiten, die Stadt zu Fuß besser kennenzulernen.

Berlin von der Spree

Frontstadt Berlin und die Mauer

Berliner Schnappschüsse aus dem letzten Jahrhundert! Wer hätte gedacht, als diese Berliner Mauerfotos entstanden, dass diese Fotos bald nur noch Erinnerungen wachrufen und dass dieser gewaltige Irrtum rechter Politiker sich schon bald verflüchtigen würde? Während der Mauerzeit entstanden viele Fotos, die bisher in meinen Schränken und Regalen vergessen waren und dort nicht unerheblich gelitten haben. Hier sind sie dem Vergessen entrissen worden und befinden sich jetzt gewissermaßen im Himmel oder in der „Cloud“, wie es modern formuliert inzwischen heißt.

Auf der Berliner Mauer, der ehemals größten Leinwand der Welt, haben viele Künstler begonnen, ihre Spuren zu hinterlassen. Aber als 1989 die Mauer fiel, zerbröselten auch viele der Kunstwerke, und nur wenig von der Mauerkunst ist erhalten geblieben. In der Regel waren die Fotos das Einzige, was diese Zeit überstanden hat.

Viel Spaß beim Schauen, Lesen und Entdecken wünscht ZOOM-Berlin.de!

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Verschenken Sie doch mal ein Berlin-Buch! Ich hätte da mal einen Vorschlag, vielleicht wäre eins der Bücher etwas für Sie?

Berlin rund um die Uhr: Weltstadt mit Schnauze
Top 10 Berlin
Fettnäpfchenführer Berlin: Der Reiseknigge für 96 Kieze und ihre Spleens – Stadt-Edition + E-Book inside

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